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Pandora: A-Open schrumpf Windows-PC auf Mac-Mini-Maß

02.06.2005 | 20:02 Uhr |

165 x 165 x 51 Millimeter, aufgeräumte Front mit Einschaltknopf und Slot-in-Laufwerk – klar, Mac Mini. Mitnichten, der Windows-PC Pandora kommt von A-Open und soll in der Basiskonfiguration nur 450 Euro kosten.

(Computex, Taipei) Der Pandora-Prototyp von A-Open basiert auf dem 915GM-Notebook-Chipsatz von Intel, mit dem der taiwanesische Hersteller schon Anfang April die Desktop-Hauptplatine i915GMm-HFS herausgebracht hat. Mit 165 x 165 x 51 Millimetern erreicht der Pandora exakt die Traummaße des Mac Mini. Das Gewicht des A-Open-PCs liegt bei circa 1900 Gramm, Apples Mini bringt lediglich 1,32 Kilogramm auf die Waage. Die Frontblende hingegen ist identisch. Ganz im Gegensatz zum Innenleben, denn der Pandora setzt voll auf Intel. Die günstigste Konfiguration mit Celeron M 330, 256 MB DDR-SDRAM, DVD-ROM-Laufwerk und 40 GB Festplatte soll ab September für rund 450 Euro über die Ladentheke wandern. Serienmäßig integriert A-Open Bluetooth und W-LAN 804.11 a/b/g. Mager: Der Minirechner hat nur einen Speichersteckplatz.

Schnittstellen: Auf der Rückseite befindet sich ein DVI-I-Anschluss, ein Firewire- und zwei USB-Ports, eine Gigabit-Ethernet-Buchse sowie einen S-Video-Y/Pb/Pr-Ausgang. Der Prototyp hat allerdings nur einen Stereo-Ein- und -Ausgang, A-Open will aber bis zum Verkaufsstart noch eine 7.1-Lösung anbieten - sofern dies technisch gelingen sollte.

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