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Panda Antivirus erkennt Rootkits

29.03.2006 | 16:01 Uhr |

Versteckte Prozesse werden aufgespürt und analysiert.

Mit einem kostenlosen Update bringt der spanische Antivirus-Hersteller Panda Software seinen Produkten das Entdecken von Rootkits bei. Der Kauf einer neuen Version ist für Kunden der Produktgeneration 2006 nicht erforderlich, Benutzer älterer Versionen können ein Upgrade erwerben.

Die Sicherheitsprodukte "Panda Titanium 2006 Antivirus + Antispyware" und "Panda Platinum 2006 Internet Security" werden im Rahmen der normalen Updates um die neue Technik erweitert. Damit sollen sie versteckte Prozesse im Arbeitsspeicher des Rechners entdecken können. Der Code wird dann vom Virenscanner analysiert und blockiert, wenn er als schädlich erkannt wird.

Rootkits werden bei Programmierern von Malware verschiedenster Art immer beliebter. Erst kürzlich wurden neue Varianten aus den Malware-Familien Mydoom und Bagle entdeckt, die sich im Gegensatz zu ihren Vorgängerversionen nun auch mit Rootkits verstecken.

Antivirus-Hersteller tun sich bislang noch recht schwer, installierte Rootkits aufzuspüren. Erst wenige Hersteller haben bereits entsprechende Software im Angebot. Andere haben neue Versionen oder Updates angekündigt, die auch Anti-Rootkit-Techniken mitbringen sollen. Bislang müssen Anwender meist darauf hoffen, dass Schädlinge entdeckt werden, bevor sie ein Rootkit installieren können.

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