195004

Palm und Co: Steckplatz-Wirrwarr

10.07.2000 | 15:58 Uhr |

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Bei stiftbasierten Organizern gibt es zwar inzwischen jede Menge Anbieter. Doch wenn's um die Schnittstelle für Erweiterungen geht - etwa für Speicherkarten, MP3-Player oder Kameras - kocht fast jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Bei stiftbasierten Organizern gibt es zwar inzwischen jede Menge Anbieter. Doch wenn's um die Schnittstelle für Erweiterungen geht - etwa für Speicherkarten, MP3-Player oder Kameras - kocht fast jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.

Marktführer Palm kündigte jetzt nämlich an, im nächsten Jahr die Secure Digital Memory Card (SD Memory Card) in seine Geräte zu integrieren. Das von Matsushita, Toshiba und Sandisk entwickelte Format (Größe der Speicherkarten: 32 x 24 x 2,1 Zentimeter) soll unter anderem Verschlüsselungstechniken für legale MP3-Dateien beinhalten.

Neuling Handspring setzt auf den Springboard-Steckplatz - Sonys voraussichtlich zum Jahreswechsel erscheinender Handheld kommt mit dem Memory Stick setzen, eine Speichertechnik, die Sony auch in seinen Digitalkameras verwendet.

Die Pocket PCs mit Windows CE - etwa der Jornada 545 von Hewlett Packard (Test in PC-WELT 7/2000) - bieten dagegen einen Compact-Flash-Slot als Schnittstelle für Erweiterungen.

Welches Format sich durchsetzen wird, steht noch in den Sternen - für reichlich Bewegung auf dem Handheld-Markt ist jedenfalls gesorgt. (PC-WELT, 10.07.2000, tr)

Preiswerter Palm-Clone (PC-WELT Online, 23.3. 2000)

CeBIT: Notebook mit Memory-Sticks (PC-WELT Online, 29.2. 2000)

0 Kommentare zu diesem Artikel
195004