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Palm steigert Umsatz - Gewinn bricht ein

Palm hat für sein drittes Geschäftsquartal 2006/07 aktuelle Zahlen vorgelegt. Demnach konnte der US-Hersteller zwar seinen Umsatz deutlich steigern, der Gewinn brach jedoch ein. Unterdessen wird weiterhin über eine Übernahme durch die Konkurrenz spekuliert.

Die Gerüchteküche hatte an Palm im Hinblick auf eine drohende Übernahme durch die Konkurrenz - im Gespräch waren Motorola und Nokia - während den vergangenen Tage und Woche ausreichend Gesprächsstoff geliefert. Wirklich verwertbare Informationen waren bislang jedoch nicht dabei. Wesentlich unterhaltsamer sind da schon die Quartalszahlen des kalifornischen PDA- und Smartphone-Herstellers, die am gestrigen Donnerstag vorgelegt wurden.

Die Ergebnisse sind vergleichsweise erfreulich, wer mit einem desaströsen Geschäftsbericht rechnete, wurde weitgehend enttäuscht. So legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22 Millionen US-Dollar auf 410,5 Millionen US-Dollar zu, einen Rückgang verzeichnete hingegen der Gewinn, der in Folge von Sonderkosten bei 11,8 Millionen US-Dollar lag (minus 18,1 Millionen US-Dollar). Insgesamt verkaufte der Hersteller 738.000 Endgeräte, hier verzeichnete Palm einen Zuwachs um 30 Prozent gegenüber 2006.

Während Analysten mit dem aktuellen Ergebnis zufrieden sind, bereitet der Ausblick für die kommenden Monate weniger Freude. Demnach rechne Palm mit einem Umsatz zwischen 400 und 410 Millionen US-Dollar, der Gewinn je Aktie wird zwischen 0,10 und 0,13 US-Dollar liegen. Experten rechnen für das vierte Geschäftsquartal 2006/07 mit einem Umsatz von 415 Millionen US-Dollar bei einem Gewinn von 15 Cent je Aktie. In Folge dieser Mitteilung legte der Börsenkurs leicht um 0,17 Prozent auf 17,77 US-Dollar zu.

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