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Palastrevolution im Notebook-Markt: Retailmarken überrollen A-Brands

07.02.2003 | 11:00 Uhr |

Das Weihnachtsquartal 2002 sorgte schon im deutschen PC-Markt für massiven Wirbel. So richtig rund ging es aber im Notebook-Markt. Immerhin wuchs der Markt um sagenhafte 53,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Aber noch spannender war die Frage, welcher der Anbieter am meisten davon profitierte. Und da gab es einige Überraschungen.

Das Weihnachtsquartal 2002 sorgte schon im deutschen PC-Markt für massiven Wirbel ( wir berichteten ). So richtig rund ging es aber im Notebook-Markt. Immerhin wuchs der Markt um sagenhafte 53,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Aber noch spannender war die Frage, welcher der Anbieter am meisten davon profitierte. Und da gab es einige Überraschungen, wie unsere Schwesterpublikation Computerpartner berichtet.

Von Null auf Platz eins katapultierte sich nämlich der Promotionanbieter Medion mit einer einzigen Aldi-Aktion und nahm Gericom den erst kurz zuvor eroberten Thron wieder weg. Auch Acer sorgte für Aufregung. Der taiwanische Anbieter verbesserte sich dank eines Wachstums von mehr als 130 Prozent gleich um vier Plätze. Damit blieben dem ehemaligen Notebook-Primus Toshiba und dem deutschen Marktführer Fujitsu Siemens Computers trotz guter Zuwächse von bis zu 62 Prozent nur noch die Ränge vier und fünf.

Sehr tief, und zwar vom zweiten auf den sechsten Rang, rutschte Hewlett-Packard ab. Auf Platz sieben landete der ehemals viertplazierte Direktanbieter Dell . Auch IBM musste trotz eines Wachstums von mehr als 18 Prozent vom sechsten auf den achten Platz wechseln. Vor Sony , den Zehntplazierten, schob sich - quasi aus dem Nichts - Actebis mit knapp 31.000 verkauften Notebooks.

Der deutsche Notebook-Markt Q4/02 im Überblick:

Quelle: www.computerpartner.de

PC-WELT Topliste der Notebooks

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