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PSP-Start in Japan: Erste Verkaufszahlen

14.12.2004 | 13:21 Uhr |

Mit 200.000 Geräten ist Sonys PSP am vergangenen Sonntag in Japan an den Start gegangen. Bereits am ersten Tag fanden über 170.000 Geräte einen Käufer.

Seit Sonntag bietet Sony seine erste tragbare Spielekonsole, die PSP, in Japan zum Verkauf an. Unzählige Japaner standen bis zu 18 Stunden vor den Geschäften, um gleich morgens eine der Konsolen zu ergattern ( wir berichteten ). Mittlerweile liegen auch die Verkaufszahlen vor, nach denen Sony einen Blitzstart hingelegt hat.

Rund 200.000 PSPs hat Sony an den japanischen Handel ausgeliefert. Binnen Stunden waren laut Agenturenmeldungen bereits weit über 170.000 Konsolen verkauft - eine sehr hohe Durchverkaufsrate. Dementsprechend kommt es bereits zu Engpässen.

Die Basisversion der PSP mit Netzteil und Akku kostet umgerechnet 200 US-Dollar. Sony bietet zusätzlich auch ein "Value Pack" für 260 US-Dollar an, das zusätzlich eine Tragetasche, einen Memory Stick und Ohrhörer enthält. Bis Ende des Jahres will Sony rund eine halbe Million Geräte an den japanischen Handel ausliefern. In Europa und den USA soll die tragbare Konsole erst im ersten Quartal 2005 erscheinen.

In den USA sind die Gamer vor allem noch im Nintendo-DS- und Playstation-2-Fieber. Die verkleinerte, schicke PS2 ist ebenso Mangelware, wie die im November gestartet neue mobile Konsole von Nintendo. Schiffe, die die Konsolen geladen haben, können die USA nicht erreichen, weil im November ein Öltanker die Schließung des Suez-Kanals auslöste. Sony will laut der Nachrichtenagentur Reuters mittels einer Luftbrücke die in China produzierten Geräte in die USA liefern. Dazu sollen Antonov-Transportmaschinen gechartert werden. Das dürfte allerdings nur eine vorübergehende Lösung sein, weil der Luftransport wesentlich teurer ist.

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