PSP-Nachfolger

Sonys PS Vita floppt im Weihnachtsgeschäft

Montag den 02.01.2012 um 17:35 Uhr

von Michael Söldner

© playstation.com
In Japan ist Sonys PSP-Nachfolger PlayStation Vita bereits im Handel erhältlich, das Interesse der Spieler fällt jedoch geringer aus als erwartet.
Auch in der umsatzstarken Weihnachtswoche konnte sich Sonys PlayStation Vita  in Japan nicht gegen den Nintendo 3DS oder die betagte PSP durchsetzen. Im Zeitraum vom 19. bis zum 25. Dezember wurden lediglich 72.479 Vitas abgesetzt, der Nintendo 3DS  konnte in Woche vor den Feiertagen hingegen beachtliche 482.200 verkaufte Einheiten vorweisen.

Sogar Sonys angestaubte Hosentaschen-Konsole PSP konnte den technisch deutlich überlegenen Nachfolger mit 101.121 verkauften Geräten überflügeln. Somit verlief der Verkaufsstart der seit dem 17. Dezember in Japan erhältlichen PlayStation Vita für Hersteller Sony nicht befriedigend. Gerade in Japan war das Interesse an der tragbaren PlayStation  im Gegensatz zu Europa immer recht hoch. Warum der Nachfolger nicht an diese Erfolge anknüpfen kann, ist noch nicht sicher.

Bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung gab es erste Beschwerden  von Käufern, die Abstürze oder einen schlecht reagierenden Touchscreen bemängelten. Sony entschuldigte sich zwar für die Probleme, eine neue Systemsoftware, die die Kinderkrankheiten beheben könnte, ist jedoch noch nicht erhältlich.

In Deutschland wird die PlayStation Vita ab dem 22. Februar im Handel erhältlich sein. Zur Wahl stehen zwei Versionen mit WiFi (249,- Euro) bzw. 3G (299,- Euro).

Sony stellt PSP-Nachfolger "NGP" vor
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