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PSP: Durchwachsener Start in den USA

08.04.2005 | 10:58 Uhr |

Seit dem 24. März ist die tragbare Spielekonsole PSP von Sony in den USA erhältlich. Jetzt hat das Unternehmen die Verkaufszahlen des Geräts bekannt gegeben.

Am 24. März ging die mobile Spielekonsole PSP (Playstation Portable) von Sony in den USA an den Start. Jetzt veröffentlichte das Unternehmen die offiziellen Verkaufszahlen für die erste Woche.

Demnach wurden innerhalb der ersten beiden Tage mehr als 500.000 Einheiten abgesetzt und bislang ein Umsatz in Höhe von über 150 Millionen Dollar generiert. Nach dem ersten Ansturm scheinen also die Verkäufe abgeflacht zu sein, denn auf Grund des Umsatzes kommt man bei einem Preis von rund 250 Dollar für die PSP auf rund 600.000 Stück. Sony hatte auf ein besseres Geschäft gehofft: Denn kurz vor dem 24. März rechnete der Konzern noch damit, die komplette PSP-Erstauslieferung mit einer Million Einheiten innerhalb weniger Tage zu verkaufen ( wir berichteten ). "Wir verfügen über zusätzlichen Nachschub für den Fall, dass die erste Million Geräte am ersten Tag ausverkauft ist", sagte damals Nanako Kato, Sprecherin von Sony Computer Entertainment.

Für die schlechteren Zahlen macht das Unternehmen zwei Aspekte verantwortlich: Zum einen den Start in einem eher umsatzschwachen Zeitraum (keine Schulferien, kein Weihnachten) und zum anderen während der Osterfeiertage, an denen viele Händler geschlossen hatten. Dennoch sei gerade auf Grund dieser beiden Aspekte der Start der PSP "spektakulär", so Sony.

Wann die Konsole in Europa erscheinen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Amazon England beispielsweise nimmt bereits Vorbestellungen an, als Veröffentlichungstermin wird der 24. Juni genannt. Der Preis beträgt dort rund 180 britische Pfund, umgerechnet rund 264 Euro.

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