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PS3, Xbox 360 und Wii könnten bald in China erhältlich sein

29.01.2013 | 05:14 Uhr |

China könnte bald seinen Konsolen-Bann lüften und den Verkauf von Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo Wii erlauben.

Während Apple & Co. mit ihren Smartphones und Tablet-PCs in China bereits neue Käuferschichten erschließen, ist der Verkauf von ausländischen Spielkonsolen in dem kommunistischen Land seit mehr als zehn Jahren verboten. Das könnte sich jedoch bald ändern. Wie die Zeitung China Daily heute berichtet, könnte die Regierung den Konsolen-Bann demnächst aufheben und somit den Verkauf von PlayStation 3, Xbox 360 und Nintendo Wii in China erlauben.

Die Aussicht auf den neuen Wachstumsmarkt ließ die Aktienkurse von Sony, Microsoft und Nintendo umgehend in die Höhe schnellen. In Europa und den USA stagnieren die Hardware-Verkäufe derzeit, da die Käufer auf die nächste Konsolen-Generation warten. Das Verkaufsverbot für Spielkonsolen wurde in China im Jahr 2000 eingeführt, um die „mentale und physische Entwicklung von Kindern zu schützen“. Angesichts der Tatsache, dass Online-Gaming und Spiele auf mobilen Endgeräten in China aktuell immer beliebter werden, eine nicht mehr ganz glaubwürdige Erklärung.

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Im November 2012 hatte Sonys PlayStation 3 ein Qualitätszertifikat von einer chinesischen Prüfstelle erhalten, was die ersten Gerüchte um eine mögliche Aufhebung des Konsolen-Banns aufkommen ließ. Wie die China Daily eine anonyme Quelle aus dem Kulturministerium zitiert, diskutiere die Regierung derzeit über entsprechende Schritte. Um das Verkaufsverbot aufzuheben, benötige China die Zustimmung aller sieben Ministerien, die den Bann vor fast dreizehn Jahren initiiert hatten. Eine offizielle Bestätigung seitens der Regierung steht bislang jedoch noch aus.

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