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Moto U9 ab Februar im Handel

01.02.2008 | 14:08 Uhr |

Lange hat sich Motorola Zeit gelassen, doch in diesem Monat soll der PEBL-Nachfolger Moto U9 endlich auch in Deutschland im Handel erscheinen. Die enge Verwandtschaft wird vor allem optisch deutlich, bei der verbauten Technik kann sich der Käufer über Neuerungen freuen. Das alles hat seinen Preis: 249 Euro kostet der stylische Kieselstein.

Die ersten Bilder erschienen bereits im Juli 2007, technische Daten gab's im September und mit der offiziellen Ankündigung ließ sich Motorola bis Oktober Zeit: Nach mehr als zwei Jahren sollte das Kieselstein-Handy PEBL einen Nachfolger erhalten, die Verwandtschaft ersten Grades ist beim Moto U9 auf den ersten Blick zu erkennen.

Dennoch hat sich im Laufe der Jahre einiges verändert. Trotz gleicher Linieführung hat das U9 abgespeckt und bringt knapp 24 Gramm weniger auf die Waage als der beleibte Vorgänger. Bei den Abmessungen von 90x48x16 mm hat sich vor allem in Tiefenrichtung einiges getan.

Die Anzeigen lassen kaum Wünsche offen. Trotz geringer Bilddiagonalen von 2 Zoll beim Innen- und 1,45 Zoll beim Außendisplay werden Inhalte mit 240x320 (18 Bit) oder 128x160 Pixeln (16 Bit) dargestellt, Sensortasten unterhalb des Außenbildschirms steuern den Mediaplayer, ohne das Handy öffnen zu müssen. Musikalische Unterhaltung steht bei Motorolas neuem Handy im Vordergrund: Der interne Speicher ist mit 25 MB zwar knapp bemessen, kann mit microSD-Karten jedoch auf mehr als 4 GB erweitert werden. Zudem unterstützt der Windows Media Player 11 gängige Audioformate. Kopfhörer können ausschließlich über miniUSB oder Bluetooth angeschlossen werden, ein 3,5 mm Klinkenstecker findet leider keinen Platz.

Überarbeitet wurde auch die integrierte Kamera. Knipste das PEBL seine Schnappschüsse noch mit VGA-Auflösung (640x480 Pixeln), steht beim Moto U9 immerhin eine 2-Megapixel-Kamera bereit. Die ersetzt zwar auch keine Digitalkamera, für hübsche Fotos unterwegs sollte sie aber ausreichen. Ein Manko ist die Datenverbindung. Der mobile Datenversand ist nur über GPRS und EDGE möglich, UMTS-Unterstützung fehlt. Dafür telefoniert man dank Quadband-GSM nahezu weltweit. Bei der Angabe der Akkulaufzeit gibt sich der Hersteller großzügig. Im Gespräch soll das Handy bis zu 7 Stunden durchhalten, die maximale Standby-Zeit wird mit 14,5 Tagen beziffert. Noch in diesem Monat erscheint das Lifestyle-Handy für 249 Euro ohne Vertragsbindung in Deutschland.

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