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Adobe Acrobat 9 früher erschienen

25.06.2008 | 12:28 Uhr |

Etwas früher erschienen als geplant bietet der Adobe Acrobat 9 vor allem Neuerungen in puncto Flash-Animationen in Kombination mit PDFs.

Adobe hat seine PDF-Software Adobe Acrobat 9 frühzeitig herausgebracht - ursprünglich stand als Veröffentlichungsmonat der Juli fest. Die Software ermöglicht es, Adobe-Flash-Player-kompatible Videos in PDF-Dateien einzubinden. So kann der Nutzer die Videos direkt innerhalb des PDFs abspielen. Kleiner Nachteil: Derartige Dateien nehmen in ihrer Größe zu. Zudem leidet die Kompatibilität zu älteren Versionen von Adobe Acrobat. Inhalte lassen sich zudem in beliebige Präsentationsumgebungen einbinden, die beispielsweise über Thumbnails oder Texteelemente gesteuert werden können.

Adobe hat die Zusammenarbeit an Dokumenten vereinfacht. Acrobat.com bietet eine Plattform, über die die Anwender Dateien synchronisieren sowie austauschen können. Die integrierte Kommentarfunktion erlaubt es Mitteilungen untereinander auszutauschen - alles in Echtzeit über längere Entfernung. Darüber hinaus hat Adobe die CAD-Funktion erweitert. Über die 2D- und 3D-Option lassen sich Modelle ins PDF konvertieren.

Adobe bietet Adobe Acrobat in vier unterschiedlichen Versionen an. Neben dem kostenlosen Reader - Adobe Reader 9 ist noch nicht erschienen - gibt es eine Standard-, eine Pro- und eine Pro-Extended-Version - geeignet für Windows XP und Vista. Die Pro-Extended-Version richtet sich vor allem an Anwender, die 2D- oder 3D-Inhalten sowie Kartenmaterial erstellen möchten (etwa Architekten, Designer oder Geographen). Die Pro-Version eignet sich für Nutzer, die PDF-Dokumente digital signieren wollen oder dynamische Formulare erstellen möchten. Die Preisspanne beginnt bei rund 350 Euro (Acrobat Standard) bis hin zu knapp 820 Euro (Acrobat Pro Extended). Auf der offiziellen Webseite können Sie sich eine Testversion herunterladen.

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