PDF-Schwachstelle
Sicherheitslücke in Foxit Reader behoben
Mit der neuen Version 4.3.1.0218 schließt Foxit Software eine Lücke in seinem PDF-Betrachter, die das Einschleusen von schädlichem Code mit Hilfe präparierter PDF-Dateien ermöglichen könnte.
Im kostenlosen PDF-Betrachter Foxit Reader steckt eine PDF-Schwachstelle, die der Hersteller in der neuen Version 4.3.1.0218 beseitigt hat. Betroffen sind Reader-Versionen bis einschließlich der im Januar bereit gestellten Fassung 4.3.1.0118 sowie der kostenpflichtige PDF-Editor Foxit Phantom bis Version 2.2.3.1112.
Wird ein speziell präparierte PDF-Datei geöffnet, kann es bei der Verarbeitung eingebetteter ICC-Farbprofile zu einem Ganzzahl-Überlauf kommen. Dieser führt zu einem Pufferüberlauf, den ein Angreifer ausnutzen könnte, um beliebigen Code einzuschleusen. Das dänische Sicherheitsunternehmen Secunia, das die Lücke entdeckt hat, stuft sie als "highly critical" ein, das ist die zweithöchste Risikostufe.
Die in Foxit Reader integrierte Update-Funktion liefert bislang nur die anfällige Version 4.3.1.0118. Auf der Foxit-Website ist hingegen die Komplettversion 4.3.1.0218 erhältlich, in der die Schwachstelle behoben ist. Für den PDF-Editor Phantom gibt es noch kein Sicherheits-Update, es soll jedoch im Laufe dieser Woche bereit gestellt werden.
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