PDAs verlieren weiter an Marktanteil

Der schleichende Tod von PDAs und Handhelds ohne Telefonfunktionen schreitet unerbittlich voran. Nach einer Statistik des Instituts IDC wurden im umsatzstärksten vierten Quartal 2005 18% weniger PDAs abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Unangefochten an der Spitze des PDA-Absatzes steht nach wie vor Palm, die ihren Marktanteil von derzeit 45,6% gegenüber HP mit 20,8% noch ausbauen konnten.




Insgesamt wurden im letzten Quartal 2005 weltweit 2,24 Millionen PDAs verkauft, regionale und ODM-Hersteller wie Medion rücken immer dichter an die großen Marken wie Acer oder Dell heran. Acer musste den dritten Platz für Dell räumen, konnte seinen Absatz aber fast verdoppeln und lieferte etwa 126000 Geräte aus. Dass reine PDAs entsprechenden Smartphones wie HPs iPAQ rw- und hw-Serien oder den Treo-Endgeräten unterlegen sind, steht außer Frage. Die IDC-Marktforscher denken dennoch, dass sie auch in den nächsten Jahren noch ihre Rolle spielen werden. Insbesondere Funktionen wie GPS und WLAN sowie die dank fehlender GSM-Funktionen längeren Akkulaufzeiten könnten die Geräte für Navigationsaufgaben und das mobile Internetsurfen für Kunden attraktiv machen.

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