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PCs wieder billiger

In den letzten vier Monaten sind die PC-Preise kontinuierlich gestiegen. Laut Analysten ist jedoch eine Trendwende in Sicht. Nachdem die Lieferengpässe bei Komponenten behoben sind, könnten Desktop-PCs schon bald wieder billiger werden.

Die Einzelhandelspreise für PCs sind auch im Januar weiter gestiegen, während die Verkäufe leicht zurückgingen. Damit verzeichnen die Analysten von PC Data schon den vierten Monat in Folge einen Preisanstieg. Ein Windows-basierter PC kostete im Januar im Schnitt 873 Dollar - das sind 3,4 Prozent mehr als im Dezember, als ein PC noch durchschnittlich 844 Dollar kostete.

Laut Stephen Baker, Analyst bei PC Data, hat die Nachfrage nach den superbilligen Rechnern (unter 600 Dollar) in den vergangenen Monaten stark nachgelassen, was die Preise für die teureren Modelle in die Höhe trieb. Auch die Lieferengpässe bei Prozessoren und Speicher Ende des Jahres hätten für die allgemeine Verteuerung gesorgt.

Trotzdem besteht für die Verbraucher kein Grund zur Sorge. Mittlerweile ist die Versorgung mit PC-Komponenten gesichert. Und nach den neuen Preissenkungen bei Intel (siehe Meldung von heute) wird es nicht mehr lange dauern, bis auch die Rechner wieder billiger werden.

Compaq ist mit einem Marktanteil von 34 Prozent im US-Einzelhandel nach wie vor die Nummer Eins, gefolgt von Hewlett-Packard mit 32,1 Prozent. Auf Platz Drei und Vier liegen Emachines und Apple. Direktversender wie Dell und Gateway wurden bei der PC-Data-Analyse nicht berücksichtigt.

RAM-Preis im freien Fall (PC-WELT Online, 23.2.2000)

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