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PC übertakten - das bringt es

12.05.2005 | 12:44 Uhr |

Noch vor 5 Jahren gehörte das Übertakten eines PC fast schon zum guten Ton - war doch jedes bisschen Leistung wertvoll. Heutzutage haben CPUs Leistung satt, warum also noch übertakten? Ein Redakteuer plaudert aus dem Nähkästchen und zeigt, was es bringt.

Mehr Tempo fast umsonst: das bekommt nur der, der seinen PC übertaktet. Wenn die sonstige Hardware mitspielt, sind unserer Erfahrung nach problemlos 200 bis 400 MHz mehr Arbeitstakt für den Prozessor möglich - was in etwa einer CPU-Stufe entspricht. Und je nach Ausgangstakt und CPU ist dieser Leistungssprung rund 25 bis 200 Euro wert. Und wenn Sie sich durch Übertakten das Aufrüsten auf die nächste CPU-Stufe ganz sparen , können sie das Geld für die eingesparte neue CPU, im Schnitt etwa 300 Euro, für etwas ausgeben, was Ihnen wirklich Spass macht.

Natürlich gibt es Fallstricke - ohne die richtige Hauptplatine etwa müssten Sie basteln und die CPU-Garantie geht sowieso flöten. Und das Argument, dass die Lebenddauer der CPU sinkt, ist zwar sicher wahr, ob eine CPU 15 oder nur 10 Jahre hält, ist aber letztlich egal. Und da es speziell zum Übertakten designte Hauptplatinen gibt, ist das Übertakten an sich kein Problem mehr - die Mehrleistung aktivieren Sie in wenigen Minuten.

Der Autor dieses Artikels hat mit den Hauptplatinen Asus K8N-E Deluxe bestückt mit einem AMD Athlon 64 3000+ sowie der Asus P4C800 Deluxe (Pentium 4 3,2 GHz) das Übertakten ausprobiert. Die Wahl der Hauptplatinen hat einen simplen Grund - es sind zwei Rechner aus dem Haushalt des Redakteurs.

Natürlich haben auch andere Hersteller ähnlich intelligente Mechanismen zum Übertakten, etwa Abit, Gigabyte und MSI . Dass wir hier konkret nur auf die Asus-Platinen eingehen, hat nur den oben genannten Grund.

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