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PC-WELT Test: Radeon 9600 Pro - Höhere Drehzahl, weniger Zylinder

16.04.2003 | 15:00 Uhr |

Fast zeitgleich mit dem High-End-Chip Radeon 9800 Pro bringt ATI den Radeon 9600 Pro heraus. Dieser Chip soll als Nachfolger des Radeon 9500 Pro auf Mittelklasse-Karten für unter 200 Euro landen. PC-WELT hat den neuen Grafikchip für Sie getestet.

Fast zeitgleich mit dem High-End-Chip Radeon 9800 Pro bringt ATI den Radeon 9600 Pro heraus. Dieser Chip soll als Nachfolger des Radeon 9500 Pro auf Mittelklasse-Karten für unter 200 Euro landen.

Der Radeon 9600 Pro ist ATIs erster Chip in 0,13-Mikron-Archtektur, was sich in geringerem Stromverbrauch, potenziell höheren Taktraten und günstigeren Fertigungskosten niederschlägt. Zwar ist der Radeon 9600 höher getaktet als sein Vorgänger - 400 Megahertz für den Chip und 600 Megahertz für den Speicher gegenüber 275 beziehungsweise 540 Megahertz beim Radeon 9500 Pro -, aber er besitzt statt acht nur vier Pixel-Pipelines und nur zwei statt vier Vertex-Shader-Einheiten.

Damit hat der neue ATI-Chip aufgrund des höheren Speichertaktes zwar mehr Bandbreite zum RAM, die Füllrate ist aber aufgrund der gestutzten Pipelines geringer. Die Non-Pro-Version des Radeon 9600 taktet übrigens mit 325 Megahertz für den Chip und 400 Megahertz für den Speicher.

Die Referenzkarte von ATI verfügte über 128 Megabyte DDR-SDRAM mit 2,86 Nanosekunden Zugriffszeit, einen VGA-, einen DVI-I sowie einen TV-out-Anschluss. Auf den Chip setzte ATI einen recht leisen Lüfter, der Speicher kommt ohne Kühlung aus. Auch einen externen Stromanschluss benötigt die Radeon-9600-Pro-Karte nicht.

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