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PC-WELT Test: ATI X700 XT (Beta)

21.09.2004 | 12:45 Uhr |

ATI bringt einen neuen Grafikchip – schon wieder! Aber diesmal scheint sich für die Mehrheit der Anwender – also die, die weder Half-Life noch Doom 3 mit 100 Bildern/s bei 1600 x 1200 Bildpunkten brauchen – ein interessantes Produkt abzuzeichnen.

Nach dem X800 , der im Mai kam und dem X600 , den ATI im Juli präsentierte, komplettiert die Chipschmiede nun ihr Produktsortiment mit dem X700. Vom Namen und von der Leistung her steht er genau zwischen den beiden Chips. Während Karten mit X600-Chip eher die Einsteigerklasse bilden und die X800er-Version für sehr anspruchsvolle Spieler gedacht sind, soll die X700-Linie den normalen Anwender mit Hang zu flotten Bildwiederholraten bei aktuellen Spielen ansprechen.

Die Ausstattung des Grafikchips besteht aus 8 Pixel- und 6 Vertex-Pipelines. Zum Vergleich: der X800-Chip kommt mit 16 (bei XT-Platinum- und XT-Version), 12 (Pro-Variante) beziehungsweise 8 Pixel- und jeweils mit 6 Geometrie-Pipelines. Während die X800er-Chips also in vier unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sind, wird es den 700er zumindest in drei Varianten geben: X700 XT (475/525 MHz), X700 Pro (425/430 MHz) und X700 (400/350 MHz). In Klammern steht jeweils der Grafikchip- und Speichertakt.

Der X700 basiert auf der X800-Architektur, kommt aber nur mit einer halb so breiten, sprich einer 128-Bit-Speicherschnittstelle. Ebenso wie die High- und Low-End-Pendants X800 und X600 unterstützt der X700 3Dx, Smoothvision HD, Smartshader HD, Videoshader HD, Hyperz HD und beherrscht wie der X800 auch die HDTV-Video-Darstellung. Zudem kommen die X700-Modelle ausschließlich mit GDDR3-Speicher - ebenso wie die X800-Grafikkarten. Die Speichergröße beträgt 128 oder 256 MB.

Wir konnten die Referenzkarte von ATI in der Ausführung X700 XT vorab unter die Lupe nehmen. Wie stark der Grafikchip im Vergleich zu anderen ATI- und Nvidia-Modellen ist, erfahren Sie hier .

PC-WELT Hardware Test: ATI X700 XT (Betatest)

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