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PC-WELT Ratgeber: Viren und Microsoft Office - Was taugen die Bordmittel?

18.06.2003 | 10:08 Uhr |

MS Office soll eine breite Palette an Sicherheitsfunktionen anbieten. Wir zeigen, was die Bordmittel im Kampf gegen PC-Parasiten taugen.

PCs mit Microsoft Office sind ein beliebtes Ziel von Virenangriffen. Das liegt zum einen daran, dass die Büro-Suite weltweit verbreitet ist und so jede Menge potenzieller Opfer vorhanden sind. Zum anderen ist Office insofern anfällig, als es mit Visual Basic für Applikationen (VBA) über eine mächtige Makrosprache verfügt.

Mit diesem Programmierwerkzeug lassen sich nicht nur Abläufe in Word & Co. automatisieren, sondern auch Systemaufrufe durchführen. Ein Makro kann daher Dateien manipulieren, weitere Programme starten oder sogar die Festplatte formatieren.

Angreifern sind damit Tür und Tor geöffnet. Nehmen wir einmal an, Sie haben eine umfangreiche Excel-Tabelle mit einer statistischen Auswertung erstellt. Ein Virus könnte hier nach dem Zufallsprinzip einige Vorzeichen vertauschen. Die Arbeit vieler Stunden oder gar Tage geht so verloren. Ein Virus könnte aber genauso gut in einem Word-Text einzelne Wörter ersetzen.

Zwar suggeriert Microsoft, dass die Anwendungen im Office-Paket bereits einen Virenschutz enthalten, doch ohne weitere Vorbeugung gehen Sie ein hohes Risiko ein. Wir sagen Ihnen, inwieweit Sie Ihr System mit den Bordmitteln der Office-Programme sichern können und welche Maßnahmen darüber hinaus zum Schutz Ihrer Dateien notwendig sind: PC-WELT Ratgeber: Viren und Microsoft Office - Was taugen die Bordmittel?

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