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PC-Version von The Witcher 3 wird auf DRM verzichten

08.04.2013 | 05:40 Uhr |

Schon zu Zeiten des C64 oder des Amiga 500 versuchten die Spielehersteller, ihre Produkte durch Kopierschutz-Maßnahmen vor Raubkopierern zu schützen. Das hat sich auch 2013 nicht geändert. Die Macher von The Witcher 3 gehen nun aber einen anderen Weg.

Im Verlauf der letzten Jahre und Jahrzehnte hat sich immer wieder gezeigt, dass sich die Kopierschutzmaßnahmen der Spielehersteller zu einem großen Teil als wirkungslos erwiesen. Ähnlich sieht es offenbar Maciej Szczesnik, Game Designer beim Entwicklungsstudio CD Project RED. Das Studio ist für die Produktion des heiß ersehnten Rollenspiels The Witcher 3 zuständig. Szczesnik bestätigte nun, dass man versuchen wolle, den Kopierschutz loszuwerden.

Der Game-Designer vertritt den Standpunkt, dass ein Kopierschutz nutzlos sei, da es den Kopierwilligen ohnehin gelänge, den Schutz zu umgehen. Daher könne man auf Digital Rights Management (DRM) auch gleich verzichten. Ihm zur Seite steht auch der Managing Director des Spiels, Adam Badowski, der ebenfalls nichts von DRM hält.

Entwickler von „The Witcher“ verzichten auf Kopierschutz

Der Mitarbeiter von CD Project RED beklagte, dass es natürlich schlimm sei, wenn sich Raubkopierer das Spiel widerrechtlich aneignen würden. Als Studio könne man lediglich versuchen, den Spielern das bestmögliche Spielerlebnis zu bieten. Dieses Ziel verfolge man natürlich auch bei The Witcher 3. Badowski führte weiterhin an, dass Torrent-User ihnen versichert hätten, Spiele von CD Project als Dankeschön für die Entfernung des Kopierschutzes nicht illegal herunterzuladen.

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