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PC-Verkäufe 2013 um zehn Prozent gesunken

11.01.2014 | 12:09 Uhr |

Im vergangenen Jahr mussten PC-Hersteller erneut einen starken Absatzeinbruch hinnehmen.

Die Produzenten von Computern werden Jahr für Jahr mit sinkenden Absatzzahlen konfrontiert. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat für 2013 einen Rückgang von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgemacht. Insgesamt wurden im letzten Jahr knapp 316 Millionen Computer verkauft, der gleiche Wert wurde schon im Jahr 2009 erreicht.

Allein im vierten Quartal 2013 wurden knapp 83 Millionen Rechner verkauft, ein Rückgang von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gartner-Analyst Mikako Kitagawa bestätigt zwar die weltweit sinkenden Absatzzahlen im PC-Bereich, dennoch geht er davon aus, dass zumindest in den USA der Tiefpunkt erreicht sei.

Das große Interesse an Tablets und die in diesem Bereich steigenden Absatzzahlen würden den PC-Produzenten am stärksten zusetzen. Gerade in den Wachstumsmärkten in Asien würde das Smartphone für viele Anwender das erste Gerät mit Internetverbindung darstellen, der erste Computer würde dort oft direkt durch ein Tablet ersetzt.

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Genau aus diesem Grund fällt das Interesse an klassischen PCs in den Wachstumsmärkten niedriger aus. In den westlichen Industriestaaten würden Computer jedoch noch immer als wichtiger Gebrauchsgegenstand betrachtet.

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