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PC-Spiele: Wenig originell

PC-Spielen fehlt es zunehmend an Originalität und Innovation. Schuld daran ist unter anderem, dass die Hersteller aus Kostengründen immer häufiger Fortsetzungen bekannter Spiele anstelle von Neuentwicklungen auf den Markt bringen.

PC-Spielen fehlt es zunehmend an Originalität und Innovation. Schuld daran ist unter anderem, dass die Hersteller immer häufiger Fortsetzungen bekannter Spiele anstelle von Neuentwicklungen auf den Markt bringen. Wie die Spielezeitschrift "GameStar" berichtet, sich der Anteil von Wiederholungen von PC-Spielen von knapp 29 Prozent 1998 auf über 35 Prozent im vergangenen Jahr erhöht.

Eine Versions- oder Jahreszahl hinter dem Namen ist bei PC-Spielen schon fast zur Regel geworden, so das Magazin. Durch zügig veröffentlichte Fortsetzungen mit einem hohen Anteil wieder verwerteter Inhalte aus vorangegangenen Versionen sparten viele Firmen die oft hohen Entwicklungsausgaben. Gegenüber einer Neuentwicklung könnten etwa 25 bis 40 Prozent der Investitionen eingespart werden.

Laut Gamestar kritisieren die Spiele-Freaks, dass die Wiederholungen zu wenig Neues bieten - die Faszination des Alten verfliege mit den Jahren. Auch eilig auf Kosten der Qualität produzierte Spiele würden von den Käufern immer seltener akzeptiert. Diesen Gegenwind bekomme sogar die "Tomb Raider"-Serie mit der bekannten Hauptfigur Lara Croft zu spüren, deren aktueller Teil - Version 4 - sich nur mäßig verkaufte. (PC-WELT, 07.04.2000, sp)

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