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PC-Markt schrumpft auf 90 Millionen Stück

11.01.2013 | 15:33 Uhr |

Schneller als gedacht schrumpft der PC-Markt weiter. Sogar die Weihnachtszeit konnte den Trend diesmal nicht stoppen.

Einer aktuellen IDC-Studie zufolge sind im vierten Quartal 2012 89,8 Millionen PCs verschifft worden. Das sind 6,4 Prozent weniger als im vierten Quartal 2011. Vorhergesagt war nur ein Rückgang von 4,4 Prozent. Auch der Start von Windows 8 konnte offensichtlich nichts an dem Rückgang ändern. Stattdessen würden die Verbraucher lieber zu Tablets greifen, heißt es in der Studie. Das gelte gerade zur Weihnachtszeit. Apropos Weihnachtszeit: Erstmals seit fünf Jahren sei das PC-Geschäft in der Weihnachtszeit gesunken. Schuld an der Misere seien aber nicht nur die Tablets sondern auch die einseitige Vermarktung der Windows-8-PCs. Bei diesen würden viele Hersteller und Händler den Schwerpunkt auf die Touch-Fähigkeit legen und andere Vorteile wie Flexibilität, Leistung und Preis eher nicht im Vordergrund stehen.

Interessant ist ein Blick auf die einzelnen PC-Hersteller. HP hat mit rund 15 Millionen PCs den größten Anteil im letzten Quartal gehabt. Doch Lenovo ist HP knapp auf den Fersen - mit 14 Millionen Stück und nur einem Prozentpunkt weniger. Schaut man sich aber das Jahr davor an, ist HP um 0,6 Prozent geschrumpft, Lenovo aber um 8,2 Prozent gewachsen. Dell, Acer und Asus bleiben unter 10 Millionen. Während Dell und Acer Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr von über 20 Prozent verloren, konnte Asus jedoch um 5,6 Prozent zulegen und hat Acer damit fast eingeholt.

Zur IDC-Studie

Wie glauben Sie wird es mit dem Markt weitergehen? Spiegelt sich die Studie in Ihrem Haushalt wieder? Sprich: Haben Sie vor, sich wieder einen Desktop-PC zu kaufen?

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