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PC-Markt zieht leicht an

17.04.2003 | 15:42 Uhr |

Endlich eine gute Nachricht für den gebeutelten IT-Sektor: Der PC-Markt in Europa, dem Nahen Osten und Afrika hat Angaben der Marktforscher von Gartner zufolge im ersten Quartal dieses Jahres um sechs Prozent zulegen können. Sorgen bereitet jedoch der Privatkundenmarkt.

Endlich eine gute Nachricht für den gebeutelten IT-Sektor: Der PC-Markt in Europa, dem Nahen Osten und Afrika hat Angaben der Marktforscher von Gartner zufolge im ersten Quartal dieses Jahres um sechs Prozent zulegen können. Demzufolge stieg die Zahl verkaufter Einheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 600.000 auf aktuell 10,8 Millionen Stück.

Zu verdanken ist der Anstieg vor allem der starken Nachfrage nach mobilen PCs und aus dem Unternehmensbereich, so die Auguren. Sorgen bereitet jedoch der Privatkundenmarkt. Dieser ist, so Gartner-Forscher Brian Gammage, in den letzten Wochen stark eingebrochen. Davon seien vor allem lokale Anbieter betroffen. Ein Ende der Zurückhaltung ist noch nicht in Sicht, der Trend werde auch im April anhalten und das zweite Quartal stark beeinflussen.

Auf dem EMEA-Markt (Europa, mittlerer Osten und Afrika) bleibt Hewlett-Packard Angaben von Gartner zufolge zwar die Nummer eins mit 19,3 Prozent Marktanteil, musste aber im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 3,2 Prozent hinnehmen. Auf Platz zwei folgt Dell mit 11,2 Prozent (+1,4), die dritte Position hat Fujitsu Siemens inne.

Gartner erwartet Ende der PC-Krise (PC-WELT Online, 19.02.2003)

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