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PC-Markt erholt sich langsam

21.01.2002 | 13:33 Uhr |

Im vergangenen Jahr konnte die Stimmung diverser PC-Hersteller durchaus mit "miserabel" beschrieben werden. Auch im vierten Quartal legten die weltweiten PC-Verkäufe den Rückwärtsgang ein und sanken um 6,7 Prozent. Allerdings ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Im vergangenen Jahr konnte die Stimmung diverser PC-Hersteller durchaus mit "miserabel" beschrieben werden. Auch im vierten Quartal legten die weltweiten PC-Verkäufe den Rückwärtsgang ein und sanken im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent.

Ein Ende der Misere ist den Marktforschern der International Data Corporation (IDC) zufolge jedoch bereits in Sicht. So wurden gegen Ende des vierten Quartals bereits schwache Zeichen einer Markterholung verzeichnet. "Wir erwarten keinen schnellen Umschwung, aber die Samen für eine Erholung wurden gesät", so Loren Loverde, Direktor bei IDC.

In Europa ist von einer weitreichenden Erholung bislang nicht viel spürbar. Die Verkäufe sind moderat, gerade der Unternehmenssektor verhält sich noch zurückhaltend. Im Privatkunden-Bereich und auch bei kleineren Unternehmen sind allerdings leichte Anstiege zu verzeichnen.

Auch in den USA beklagen PC-Hersteller massive Rückgänge. So wanderten im Jahresvergleich 10,1 Prozent weniger PC-Systeme über die Ladentheke. Allerdings kauften in der traditionell verkaufsstarken Ferienzeit um Weihnachten mehr Kunden einen neuen PC, als von den Herstellern zunächst angenommen wurde.

Düster auch die Aussichten für Japan: Aufgrund ökonomischer Probleme werden für das Land der aufgehenden Sonne weitere zweistellige Rückgänge im PC-Bereich vorhergesagt, die mindestens bis Ende 2002 anhalten sollen.

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