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HP kommt bei Kleinunternehmen gut an

12.02.2008 | 13:40 Uhr |

Deutsche PC-Käufer waren im vergangenen Jahr zurückhaltender als anderswo in Europa. HP und Acer gehören dabei zu den Gewinnern.

Stolze 29,4 Millionen Rechner gingen im vierten Quartal 2007in der EMEA-Region über den Ladentisch, sagen die neuesten Zahlen von IDC . Damit wuchs der PC-Markt im Schlussquartal des abgelaufenen Jahres ach Stückzahlen um 14,5 Prozent.

Vor allem der Konsumentenmarkt erwies sich als Zugpferd: Wie IDC betont, hätten zahlreiche Werbeaktionen der Hersteller das Weihnachtsgeschäft mit privatkundenfreundlichen Laptops deutlich belebt. Wie scharf der Wind hier weht, zeigt der Verfall des durchschnittlich gehandelten Preises eines Notebooks: Dieser fiel von 913 Euro aus dem Vorjahr auf zuletzt 755 Euro.

So übertraf das Geschäft mit mobilen Rechnern - mit 14,7 Millionen verkauften Einheiten, die einem Umsatz von 11,1 Milliarden und ein Wachstum von 32 Prozent gleichkamen - das Geschäft mit Desktop-PCs deutlich: Hier setzten die Herstellern mit 14 Millionen verkauften Einheiten nur 0,8 Prozent mehr Stückzahlen ab und mit acht Milliarden Euro gar 11,3 Prozent weniger um als noch im Jahr zuvor.
Unter den Herstellern gab es in den Top den europaweit keine Veränderung: Laut Thomas Mayer, Vice President EMEA Systems und Infrastructure Solutions von IDC, konnte der der EMEA-Markführer HP durch ein solides Produktportfolio und erfolgreichen Werbeaktionen vor allem im SMB-Kanal punkten und mit einem Wachstum von 20 Prozent seine Spitzenposition sogar leicht ausbauen. Ebenso habe die Nummer zwei Acer mit einem Plus bei den Verkaufzahlen von rund 13 Prozent ein gesundes Schlussquartal hingelegt. Dell gelang es, die Talfahrt zu stoppen: Trotz anhaltenden Verlusten im Konsumentenmarkt verzeichnete der Direktvertreiber dank eines guten B2B-Geschäfts immerhin noch einen Mehrabsatz von 9,8 Prozent.

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