30.04.2012, 15:54

Hans-Christian Dirscherl

Windows 8 & Touchscreen

PC-Hersteller fürchten Preisanstieg durch Windows 8

PC-Hersteller fürchten Preisanstieg durch Windows 8

Eigentlich soll eine neue Windows-Version ja den PC- und Notebookverkauf ankurbeln. Doch im Falle von Windows 8 befürchten viele PC-Hersteller anscheinend das Gegenteil.
Eigentlich habe die Hardware-Branche gehofft, dass die neuen Ultrabooks zusammen mit neuen Windows 8-Rechnern dazu führen könnten, dass in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 im großem Stil alte PCs und Notebooks durch neue Geräte ersetzt werden könnten. Der taiwanische IT-Nachrichtendienst Digitimes berichtet nun aber, dass die Hersteller von Notebooks und Desktop-Rechnern einen Anstieg der Produktionskosten für ihre Geräte befürchten. Damit könnten die Geräte für viele Anwender zu teuer werden, was zu einer Kaufzurückhaltung führen könnte.
Für den Preisanstieg werden zwei Gründe angeführt: Weil Microsoft das neue Windows 8 komplett für die Bedienung durch Touchscreens optimiert hat, werden viele PC- und Notebook-Käufer ein Gerät mit Touchscreen kaufen wollen. Touchscreens sind aber teurer als normale Bildschirme, womit ihr Einbau zu einer Verteuerung des Endgerätes führt. Außerdem will Microsoft die Preise für Windows 8 nicht senken, sondern auf dem vergleichsweise hohen Level belassen.
Auch von Intel als dem wichtigsten Prozessor-Hersteller ist keine Hilfe zu erwarten. Der Chip-Gigant will seine Prozessorpreise nicht senken. Die PC-Hersteller wiederum wollen ihren Rechner nicht mit Verlust verkaufen. Somit dürften die Preise höher liegen und der Verkauf eher stocken.
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