PC-Gaming
Ubisofts DRM-Kopierschutz erneut in der Kritik
Ausgetauschte Hardware-Komponenten wertet Ubisofts DRM-Kopierschutz als erneuten Installationsvorgang auf einem anderen System.
Nach einer längeren Ruhephase gerät der umstrittene DRM-Kopierschutz von Publisher Ubisoft nun erneut in die Kritik. So ist die niederländische Szene-Website guru3d bei einem Hardware-Versuch auf eine weitere Schwachstelle des DRM-Systems gestoßen. Auf einem Testrechner wurde die Simulation Anno 2070 installiert und die DRM-Prüfung aktiviert. Anschließend tauschte das guru3D-Team die Grafikkarte des PCs gegen ein anderes Modell aus. Nach dem Neustart des Rechners griff der DRM-Kopierschutz des Spiels erneut und verlangte eine weitere Aktivierung.
Die Schlussfolgerung: Auch wenn nur eine Komponente im System getauscht wird, erkennt Ubisofts Kopierschutz mit der neuen Konfiguration einen komplett neuen Rechner. Da das DRM-System auf drei Aktivierungen beschränkt ist, könnte eine neue Konfiguration also fatale Folgen für die Lebensdauer der Software haben. Guru3D hatte den Versuch lediglich vorgenommen, um die Grafik-Qualität von Anno 2070 auf unterschiedlichen Grafikkarten zu testen. Am Ende musste die Software von Entwickler Bluebyte manuell freigeschaltet werden, weil alle Aktivierungen bereits aufgebraucht waren. Die Gaming-Website zeigte sich über diesen Umstand so erzürnt, dass sie alle zukünftigen Ubisoft-Titel umgehend aus ihrem Review-Portfolio gestrichen hat und sich ab sofort weigert, PC-Spiele des Publishers zu rezensieren.
Die Schlussfolgerung: Auch wenn nur eine Komponente im System getauscht wird, erkennt Ubisofts Kopierschutz mit der neuen Konfiguration einen komplett neuen Rechner. Da das DRM-System auf drei Aktivierungen beschränkt ist, könnte eine neue Konfiguration also fatale Folgen für die Lebensdauer der Software haben. Guru3D hatte den Versuch lediglich vorgenommen, um die Grafik-Qualität von Anno 2070 auf unterschiedlichen Grafikkarten zu testen. Am Ende musste die Software von Entwickler Bluebyte manuell freigeschaltet werden, weil alle Aktivierungen bereits aufgebraucht waren. Die Gaming-Website zeigte sich über diesen Umstand so erzürnt, dass sie alle zukünftigen Ubisoft-Titel umgehend aus ihrem Review-Portfolio gestrichen hat und sich ab sofort weigert, PC-Spiele des Publishers zu rezensieren.
In der Vergangenheit war Ubisofts Kopierschutz bereits des Öfteren in die Kritik geraten. Viele Spieler bemängelten unter anderem den Umstand, dass für einige Spiele eine dauerhafte Internet-Verbindung bestehen muss.


