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P51 Smartphone: Ein BenQ Mobile ohne Mobile

20.03.2007 | 18:00 Uhr

Nach der Insolvenz bringt BenQ mit dem P51 ein Smartphone auf den Markt, das noch von BenQ Mobile entwickelt wurde.

Ende September meldete BenQ Mobile Insolvenz an. In Folge dessen wurde vermutet, dass der taiwanische Hersteller sich lediglich am Know-How der Siemens-Handysparte bedienen wollte, dann den Geldhahn zudrehen, um mit dem gesammelten Wissen eigene Telefone zu produzieren. Wirkliche Beweise gibt es dafür zwar noch immer nicht, einen Verdacht darf man jedoch schon schöpfen. Grund dafür: das Smartphone P51 .

Anfang März wurde bereits angekündigt, dass man nach der Trennung von Siemens bei BenQ verstärkt auf die Produktion von Smartphones setzen wolle. Und die ersten Früchte können nun in Singapur und der Türkei geerntet werden, denn lediglich dort erscheint das P51 bislang. Für viele eine dreiste Aktion, denn dieses Smartphone auf Windows Mobile 5.0-Basis wurde noch komplett bei BenQ Mobile entwickelt; der Release geschieht also, als hätte es die Insolvenz nie wirklich gegeben. Zum Preis und ob das P51 auch in Deutschland erhältlich sein wird, gibt es von Seiten BenQ's bisher keine Informationen.

Eines steht jedoch fest: wird das P51 ein Erfolg, bringt dies den einst 3.000 BenQ-Mobile-Beschäftigten herzlich wenig. Immerhin versucht der Siemens-Konzern auf einer Art Jobmesse im ehemaligen Werk in Kamp-Lintfort freie Stellen in Nordrhein-Westfalen zu präsentieren und schmackhaft zu machen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich im Mutterkonzern, sprich bei Siemens, zu bewerben - bei momentan 2.500 zu besetzenden Stellen sind die Aussichten nicht schlecht.

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