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Ouya-Vater verlässt das Unternehmen

16.01.2014 | 11:35 Uhr |

Der Ouya-Mitbegründer Muffi Ghadiali hat Ouya verlassen. Ghadiali war maßgeblich für die Planung und Entwicklung der Android-Konsole Ouya verantwortlich.

Muffi Ghadiali, Mitbegründer von Ouya, hat das Unternehmen verlassen. Das berichtet die US-IT-Site Techcrunch. Ghadiali hatte zunächst maßgeblich das Konzept für die Ouya entwickelt. Nachdem über Kickstarter erfolgreich die notwendige Summe für die Entwicklung und Produktion der Ouya gesammelt worden wurden, leitet Ghadiali alle wichtigen Teams für die Entwicklung der Ouya.

Ghadiali, so die Ouya-Führung in einem Statement an Techcrunch, sei von unschätzbaren Wert während der Startphase von Ouya gewesen. "Wie zu erwarten, ist Ouya ein ständig wechselndes Geschäft und während wir wachsen, verändern sich unsere Bedürfnisse entsprechend", heißt es in dem Statement weiter. Laut einer Quelle von Techcrunch soll Ghadiali aber Ouya freiwillig verlassen haben.

Die Entwicklung der Android-basierten Ouya wurde mittels eines Kickstarter-Projekts finanziert, bei dem über knapp 8,6 Millionen US-Dollar gesammelt wurden. Im Inneren der Ouya steckt Nvidias Tegra 3 SoC mit einer 4-Kern-CPU (ARM Cortex-A9) und Nvidia ULP Geforce. Hinzu kommen 1 GB Arbeitsspeicher und 8 GB interner Speicher.  Seit dem 15. November ist die Ouya auch offiziell in Deutschland erhältlich. Die anfängliche Euphorie über die Ouya wurde aber mittlerweile gedämpft. Die Begeisterung der Tester hält sich in Grenzen und auch die Software braucht noch viel Feinschliff. Auch das Angebot an Titeln und deren Qualität fällt dürftig aus.

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