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Ouya-Konkurrent aus Deutschland

09.02.2013 | 05:28 Uhr |

Ouya, GameStick und Co. bekommen Konkurrenz aus Duisburg. Die neue Open-Source-Konsole IndieGO! setzt auf Linux und soll Retro-Klassiker sowie aktuelle Titel unterstützen.

Angestachelt durch Ouya schießen neue Konsolen-Projekte mit Open-Source-Konzept seit einigen Monaten nur so aus dem virtuellen Boden. Zu GameStick und Co. gesellt sich mit IndieGO! nun eine Hardware aus Deutschland.

Via Crowd-Funding benötigen die Entwickler aus Duisburg bis zum 6. April 2013 ein Startkapital von 700.000 Euro, um IndieGO! zur Serienreife zu bringen. Im Gegensatz zu Ouya setzen die Macher bei ihrer Open-Source-Konsole auf ein eigenes Betriebssystem, das auf Ubuntu basiert. IGNAS, so der Name, soll neben Retro-Titeln aus der Atari-Ära auch das Abspielen von aktuellen und neuen Titeln für Windows und Linux ermöglichen. Clients wie Desura oder Steam werden ebenfalls unterstützt.

Die technische Ausstattung von IndieGO! kann sich ebenfalls sehen lassen. In dem grauen Gehäuse wurden eine Vierkern-APU mit 3,6 GigaHertz, eine HD GPU von AMD, ein DVD-RW-Laufwerk, sechs USB-Anschlüsse, ein SDHC-Slot, HDMI-Ports, 7.1 HD Audio Support und eine 2,5-Zoll-Festplatte mit 250 GigaByte verbaut. Über einen Controller soll die Hardware nicht verfügen. Laut den Entwicklern ist IndieGO! jedoch mit den Eingabegeräten der aktuellen Konsolen-Generation sowie Maus und Tastatur kompatibel.

Diese Konsolen kommen 2013

Der endgültige Preis für die Konsole, die voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheint, soll voraussichtlich bei rund 300 Euro liegen. Wer den Entwicklern 349 Euro spendet, wird zum Beta-Tester und kann die Hardware bereits vor dem offiziellen Release in Empfang nehmen.

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