1820348

Ouya-Fond ruft Kickstarter-Betrüger auf den Plan

01.09.2013 | 13:46 Uhr |

Der "Free the Games"-Fond der Ouya Inc. ruft betrügerische Entwickler auf den Plan. Gefälschte Kickstarter-Konten könnten die Spenden-Eingänge von Ouya-Spielen nach oben getrieben haben.

Die Macher der Android-Konsole Ouya sind im Moment darauf bedacht, möglichst viele Entwickler auf ihre Plattform zu locken. Zu diesem Zweck hat die Ouya Inc. den "Free the Games"-Fond ins Leben gerufen. Der Fond garantiert erfolgreichen Kickstartern, die Zahlung einer besonderen Förderung. Mindestens 50.000 Dollar muss ein Entwickler über die populäre Crowdfunding-Plattform eingespielt haben, um von diesem Fond zu profitieren. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Kickstarter-Titel für mindestens ein halbes Jahr exklusiv für die Ouya verfügbar ist.

Sind beide Bedingungen erfüllt, erhält der Entwickler weitere finanzielle Ressourcen aus dem "Free the Games"-Fond. Der Betrag der über Kickstarter eingespielt wurde, wird dann über Ouya Inc. verdoppelt. Die Aussicht auf den Geldregen hat nun aber offenbar auch Betrüger auf dem Plan gerufen. Die Rede ist von gefälschten Kickstarter-Accounts, die für bestimmte Projekte ihre Unterstützung zugesagt haben.

Sega veröffentlicht Sonic-Spiele für Ouya

An dieser Stelle wurden die beiden Spiele "Elementary, My Dear Holmes!" und "Gridiron Thunder" genannt. Für letzteres spendeten lediglich 138 Personen einen Betrag von mehr als 75.000 Dollar. Angeblich gibt es auf Kickstarter im Moment eine große Menge an Fake-Accounts, die im letzten Monat zum ersten Mal für ein Projekt Geld investiert haben. Ein Kickstarter-Unterstützer hat die gefundenen Konten gesammelt und auf 42 Bildern festgehalten. Bei Ouya Inc. möchte man aber dennoch weiterhin am "Free the Games"-Fond festhalten.

Video: Android-Konsole Ouya im Hands-on
0 Kommentare zu diesem Artikel
1820348