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Outsourcing: Ericsson gewinnt Mega-Deal

19.07.2007 | 10:24 Uhr |

Mit dem indischen Mobilfunkanbieter Bharti Airtel hat Ericsson seinen bislang größten Auslagerungsvertrag an Land gezogen.

Die Verlängerung des Outsourcing-Deals zwischen Ericsson und Bharti Airtel hat ein Volumen von zwei Milliarden Dollar und ist damit der größte Einzelvertrag, den der schwedische TK-Ausrüster bis dato gewinnen konnte.

Der Vertrag sieht vor, dass Ericsson sein GSM-Netz in ländlichen Regionen des Subkontinents aufbaut und sich für die nächsten zwei Jahre um das Kapazitäts-Management an 15 Standorten kümmert, also Design, Planung und Erneuerung sowie den Betrieb und die Verwaltung des Netzes übernimmt. Die Prepaid-Plattform soll sogar in 23 Gebieten installiert werden. Ericsson ist bereits seit 1995 strategischer Partner der Inder. Eigenen Angaben zufolge betreibet der schwedische Anbieter bereits rund 70 Prozent des GSM-Netzes an 15 Schnittstellen auf dem Subkontinent.

Bharti Airtel gilt als Outsourcing-Vorzeigeunternehmen. Der zweitgrößte indische Mobilfunkbetreiber hat mittlerweile fast 90 Prozent des Unternehmens an externe Anbieter ausgelagert, darunter die gesamte IT an IBM . Erst vor zwei Wochen hatte er seinem Partner Nokia Siemens Networks einen Auftrag im Wert von 900 Millionen Dollar erteilt.

Dieser Artikel stammt von Computerwoche.de .

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