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Outlook 2007 vertraut auf Virenscanner

29.06.2006 | 16:31 Uhr |

Die nächste Outlook-Version soll mehr Sicherheit bieten, aber mit weniger Warnmeldungen nerven.

Bei Outlook 2007, das in Microsoft Office 2007 enthalten sein wird, haben die Entwickler einige Änderungen am Sicherheitskonzept vorgenommen. Outlook soll mit dem Sicherheits-Center von Windows XP SP2 und Vista kommunizieren. Wird eine aktuelle Antivirus-Software eingesetzt, verschont Outlook die Anwender mit Sicherheitswarnungen.

Mit Hilfe des Windows Sicherheits-Centers (WSC), das mit Service Pack 2 für Windows XP eingeführte wurde, soll Outlook 2007 den Gesundheitsstatus einer installierten Antivirus-Lösung überprüfen. Stellt Outlook auf diese Weise fest, dass die Antivirus-Software läuft und ihre Updates auf dem aktuellen Stand sind, werden Sicherheitswarnungen beim Zugriff von externen Modulen und Programmen unterdrückt.

Voraussetzung ist, dass die Antivirus-Software kompatibel zu Windows XP SP2 und Vista ist. Sie muss ihren Status an das WSC übermitteln. Outlook erfragt dann, auch wiederholt während einer laufenden Sitzung, diesen Status bei WSC. Ist kein Virenwächter (On-Access-Scanner) aktiv oder sind die Virensignaturen veraltet, aktiviert Outlook die Sicherheitswarnungen. Es schaltet sie auch wieder ab, wenn es einen aktiven und aktuellen Virenscanner findet.

Mit Windows Server 2003 funktioniert dies nicht, weil darin kein WSC enthalten ist. Deshalb bleiben die Sicherheitswarnungen aktiviert. Über das Trust Center von Outlook 2007 können Administratoren die Sicherheitseinstellungen anpassen. Benutzer ohne Admin-Rechte können die Einstellungen zwar einsehen, sie jedoch nicht ändern.

Tipp : Sie finden Microsoft Office 2007 Beta 2 mit Outlook 2007 als Beilage zu Heft 7/2006 der PC-WELT (DVD-Ausgabe).

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