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Osten zahlt mehr für Digital-TV, Westdeutsche haben mehr Handys

Ostdeutsche geben fast doppelt so viel Geld für Digitalfernsehen aus wie Westdeutsche, die wiederum besitzen weit häufiger Handys, MP3-Player und Digitalkameras.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Telefon-Umfrage des Handy-Herstellers Motorola unter 1000 Bundesbürgern, über die das in Taunusstein bei Wiesbaden ansässige Unternehmen am Dienstag berichtete.

Danach zahlen ostdeutsche Nutzer im Schnitt 26,50 Euro monatlich für digitale Fernsehprogramme, westdeutsche nur 13,40 Euro. Dabei verfügen in beiden Teilen des Landes jeweils drei Viertel der Bürger über Digital-TV. Die Handy-Ausgaben sind mit monatlich 47,80 Euro im Osten und 46 Euro im Westen ziemlich gleich. Allerdings haben nur 62 Prozent der Ostdeutschen, aber 90 Prozent der Westdeutschen ein Mobiltelefon.

Bei Digitalkameras führt der Westen mit 42 zu 21 Prozent, bei MP3-Playern mit 21 zu 13 Prozent, bei DSL-Anschlüssen mit 38 zu 20 Prozent. Jedoch geben Ostdeutsche durchschnittlich 3,50 Euro für UMTS-Verbindungen aus - Westdeutsche dagegen nur 30 Cent.

Ziemlich einig sind sich beide Landeshälften in ihrem Urteil über die neuen Technologien: Im Westen halten sie 65 Prozent der Bürger für wenig benutzerfreundlich, im Osten 60 Prozent. 12 Prozent der Ost- und 13 Prozent der Westdeutschen glauben, dass angesichts der Kompliziertheit der gegenwärtige Stand der Technik ausreicht.

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