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Orgie in über AirBnB vermieteter Wohnung gefeiert

18.03.2014 | 14:14 Uhr |

Bei AirBnB kann man seine Wohnung für kurze Zeitspannen untervermieten. Ein New Yorker hat damit nun keine guten Erfahrungen gemacht. In seiner Wohnung wurde ungefragt eine Orgie gefeiert.

Der Online-Service AirBnB.de vermittelt Privatunterkünfte. Wer beispielsweise für eine Woche verreist, kann seine Bleibe über AirBnB in dieser Zeit untervermieten. Der AirBnB-Nutzer Ari wollte seine Wohnung für ein Wochenende untervermieten. Doch als er zurückkam, erwartete ihn ein Trümmerhaufen. In einem eigens aufgesetzten Tumblr-Blog macht er seinem Ärger Luft. Statt, wie angegeben, eines Bruders und einer Stiefschwester, die für eine Hochzeitsfeier in die Stadt gekommen sind, trafen sich offenbar mehrere Männer und Frauen in der vermieteten Wohnung um eine Orgie zu feiern. Auf Twitter fand er seine Adresse in einem Tweet - der Schreiber des Tweets lud zum "XXX Freak Fest" und verlangte 20 Dollar Eintritt. Die bei AirBnB angegebene Handy-Nummer des Untermieters findet der Geschädigte an anderer Stelle bei Twitter noch einmal. Eine gewisse Twinn verrät unter der Telefonnummer den Ort der "BBW Panty Raid Party". Zahlreiche nackte Hintern unterstreichen die Intention dieser Party.

Couchsurfing und private Ferienunterkünfte

Um Platz für die zahlreichen Gäste zu schaffen, haben die Untermieter einen Teil des Mobiliars vor die Tür auf die Straße gestellt. Die in der Wohnung verbliebenen Möbelstücke litten kräftig. Ari schreibt, dass offenbar einige seiner ausgestopften Tiere missbraucht worden waren. Der Schaden belaufe sich auf 87.076 Dollar. 

Wie Businessinsider schreibt , habe AirBnB sofort einen Schlüsseldienst geschickt und die Schlösser austauschen lassen. Außerdem soll AirBnB den Geschädigten in einem Hotel für das Wochenende einquartiert und ihm 20.000 Dollar überwiesen haben. In einem Statement schreibt AirBnB, dass über elf Millionen Nutzer positive und sichere Erfahrungen mit dem Service gesammelt hätten. Man habe aber sofort reagiert und den Untermieter von der Plattform verbannt. Man werde den Geschädigten nun unterstützen und auch mit den Behörden zusammenarbeiten, welche den Fall untersuchen.

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