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Oracle verpasst Peoplesoft CRM Fusion-Anstrich

22.08.2006 | 11:26 Uhr |

Die Version 9.0 der Customer-Relationship-Management-Software wartet mit Web-Services-Funktionen und einigen Detailverbesserungen auf. Mit der Weiterentwicklung will der Hersteller Kunden auch versichern, dass die übernommenen Produkte eine Zukunft haben.

Wie andere ERP-Hersteller entwickelt auch Oracle an Service-orientierten Architekturen. Dazu zählt, bestehende Business-Software an die hauseigene "Fusion Middleware" anzupassen. Sie ist in etwa vergleichbar mit SAPs "Netweaver" und somit der Unterbau, auf dem Programme ablaufen sollen.

Durch die Kopplung mit der Fusion-Technik soll es Anwendern leichter fallen, Drittanwendungen über Web-Services anzubinden. Hierzu hat Oracle 19 neue Web-Services für das CRM-Produkt entwickelt.

Für bessere Integration soll ferner Oracles "XML Publisher" sorgen. Mit ihm können CRM-Nutzer Dokumente mit anderen Systemen austauschen. Version 9.0 arbeitet zudem mit dem "Business Process Manager" zusammen; diese Oracle-Software gestattet es, Abläufe über Anwendungsgrenzen hinweg zu definieren und zu steuern. Formuliert werden solche Prozesse in der Business Process Execution Language, den auch viele andere Hersteller unterstützen.

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