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Operation Fastlink: Cracker-Gruppe Fairlight will weitermachen

05.05.2004 | 13:32 Uhr |

Bei der groß angelegten Polizeiaktion "Operation Fastlink" war der Polizei ein Schlag gegen die organisierte Software-Piraterie-Szene gelungen. Ziel der Aktion war die Gruppen "Fairlight", "Kalisto" und "Echelon". "Fairlight" meldet sich jetzt aus der Funkstille mittels einer "nfo"-Datei zurück und kündigt an, weitermachen zu wollen.

Bei der groß angelegten Polizeiaktion "Operation Fastlink" war der Polizei ein Schlag gegen die organisierte Software-Piraterie-Szene gelungen ( wir berichteten ). Ziel der Aktion war die Gruppen "Fairlight", "Kalisto" und "Echelon". "Fairlight" meldet sich jetzt mittels einer "nfo"-Datei zurück und kündigt an, weitermachen zu wollen.

Die Nachricht der seit 17 Jahren tätigen Gruppe trägt die Überschrift "Legenden sterben nie!". Die "Operation Fastlink" habe die ISO-Sektion der Gruppe geschwächt. Die Demo-Sektion für PC und C64 sei allerdings weiterhin intakt und arbeite wie gewohnt. Es gäbe auch keinerlei Gründe, diese Teile der Gruppe rechtlich zu belangen.

"Die Fairlight ISO Sektion ist schwer angeschlagen und verwundet, aber die Gruppe als solche ist noch am Leben", heißt es in der Mitteilung weiter. Anerkennung gibt es von der Gruppe für die an der "Operation Fastlink" beteiligten Behörden. "Respekt für die Fastlink-Leute die den Kern der Szene gefunden haben, was nicht leicht gewesen ist", so Fairlight. "Sie machen nur ihren Job und wir jammern nicht darüber."

Im Gegensatz zu Fairlight hatten einige anderen Gruppe "Operation Fastlink" zum Anlass genommen, um sich von der Cracker-Szene zurückzuziehen.

Schlag gegen organisierte Software-Piraterie-Szene (PC-WELT Online, 23.04.2004)

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