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Operas Atlantik-Überquerung zu Ende

26.04.2005 | 11:01 Uhr |

Jetzt ist es raus: Der Chef von Opera Software durchschwimmt - wie zu erwarten - nicht den Atlantik. Sein PR-Manager musste als Sündenbock herhalten.

Das Rätselraten ist vorbei, jetzt wissen wir, wie sich Jon S. von Tetzchner aus der Affäre gezogen hat: Sein PR-Manager opferte sich sozusagen und lieferte den Vorwand, um das waghalsige Unternehmen abzubrechen.

Eskil Sivertsen begleitete seinen Chef nämlich im Schlauchboot bei dessen Atlantikdurchschwimmung. Allzu weit kamen die beiden allerdings nicht, bereits am zweiten Tag schlug das Boot Leck und von Tetzchner musste seinen PR-Mann, angeblich ein Nichtschwimmer, retten. Und ohne Boot sieht sich der CEO von Opera außer Stande, die Aktion fortzusetzen.

Damit ist die kuriose Werbeaktion also zu Ende. Opera Software hat sein Ziel wohl erreicht: Nämlich reichlich Publicity zum Downloadstart von Opera 8. Ob das allerdings ausreicht, um dem Internet Explorer spürbar Marktanteile abzunehmen, bleibt abzuwarten. Ebenso ungewiss ist, ob Opera mit diesem Schwimmversuch in der Gunst der Anwender zum deutlich davon gezogenen Firefox aufschließen konnte.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache: Leider hat kein Leser darauf getippt, dass Opera Software das Begleitboot untergehen lässt und der CEO-Chef seinen PR-Manager vor dem Ertrinken retten muss. Deshalb hat diesmal niemand gewonnen. Aber das nächste Forumsgewinnspiel kommt genauso sicher wie der nächste Freitag. Übrigens: Bei der aktuellen Forumsumfrage können Sie immer noch mitmachen und gewinnen.

Gewinnspiel: Geht Jon S. von Tetzchner schwimmen (Update)?

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