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Neues Browser-Update bessert Opera nach

21.11.2012 | 16:33 Uhr |

Opera hat seinen gleichnamigen Web-Browser in der neuen Version 12.11 bereit gestellt. Darin haben die Entwickler vor allem Bugs beseitigt, die in der Version 12.10 nicht behoben wurden. Darunter sind auch zwei Sicherheitslücken.

Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren Desktop-Browser für Windows, Mac und Linux in der neuen Version 12.11 veröffentlicht. Das Update folgt der Vorversion 12.10 mit nur zwei Wochen Abstand. Daher ist es kaum verwunderlich, dass es in Versionen keine technischen Neuerungen, sondern lediglich Bug-Fixes gibt.

So haben die Entwickler zwei Sicherheitslücken beseitigt, von denen eine als hohes Risiko eingestuft ist. Der ausnutzbare Fehler besteht in einem Pufferüberlauf, weil Opera bis 12.10 zuweilen einen zu kleinen Puffer für HTTP-Antworten reserviert. Passt die Antwort nicht in den Puffer, stürzt der Browser ab und der überlaufende Anteil der Daten kann als Code ausgeführt werden.

Weniger kritisch ist die zweite Schwachstelle. HTTP-Fehlerseiten wie "404 - Datei nicht gefunden" könnten Script-Code ausführen, der überprüfen kann, ob auf dem Rechner des Benutzers bestimmte Dateien vorhanden sind.

Außerdem habe die Opera-Entwickler mehrere Fehler in der Implementierung des SPDY-Protokolls ("Speedy") beseitigt, dem designierten HTTP-Nachfolger. Ein weiterer, nunmehr behobener Fehler hat verhindert, das Googles Mail-Dienst G-Mail geladen werden konnte. Ferner ist ein Crash-Bug in der Mac-Version ausgemerzt worden.

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