14724

Opera will mit frischem Geld im mobilen Sektor wachsen

26.02.2004 | 15:42 Uhr |

In Norwegen hat die Zeichnungsfrist für Aktien von Opera Software, dem Hersteller des gleichnamigen Browsers begonnen. Das Unternehmen will mit den Einnahmen aus dem Börsengang den Weg in den Mobil-Markt ebnen.

In Norwegen hat die Zeichnungsfrist für Aktien von Opera Software , dem Hersteller des gleichnamigen Browsers begonnen. Das Unternehmen will mit den Einnahmen aus dem Börsengang den Weg in den Mobil-Markt ebnen.

Insgesamt soll der Börsengang rund 120 Millionen norwegische Kronen (17 Millionen Dollar) in die Konzernkassen spülen, erklärte Rolf Assev, Executive Vice President für Marketing und strategische Allianzen bei dem Unternehmen. Das Geld soll unter anderem für die Portierung des Browsers auf neue Betriebssysteme verwendet werden.

"Aber hauptsächlich geht es darum, Geld auf der Bank zu haben", so Assev. "Wir waren im letzten Jahr profitabel und hoffen, es auch dieses Jahr zu sein, somit wird das Geld eine Reserve für uns sein."

Als der Börsengang von Opera Software im Februar angekündigt wurde, erklärte der CFO Christian Jebsen, dass das finanzielle Polster auch für den Eintritt in den mobilen Internet-Markt genutzt werden soll. Dabei kommt dem Unternehmen zugute, dass die Software klein genug ist, um ohne Abstriche beispielsweise in einem Handy zum Einsatz zu kommen.

Obwohl der Browser im Desktop-Bereich über keinen großen Marktanteil verfüge, sehe man im mobilen Sektor gewaltige Chancen, so Christen Krogh, Vice President Engineering bei Opera.

Opera Software wird zwischen 12,5 und 16,1 Millionen frische Aktien ausgeben, Alteigentümer werden weitere 11,8 Millionen Stück platzieren, was rund zehn Prozent ihrer Anteile entspricht, so Assev. Der Preis pro Aktie soll laut Unternehmen zwischen acht und zehn norwegischen Kronen liegen.

Opera lässt Version 7.50 Preview 2 von der Leine (PC-WELT Online, 19.02.2004)

Opera will an die Börse (PC-WELT Online, 09.02.2004)

0 Kommentare zu diesem Artikel
14724