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Opera 33 ab jetzt verfügbar - zieht mit Chrome gleich

28.10.2015 | 15:15 Uhr |

Opera hat seinen Web-Browser in der nächsten Generation 33 freigegeben. Damit schließt Opera wieder zu Chrome auf, auf dessen Open Source-Version Chromium Opera basiert.

Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat im Jahr 2013 die Weiterentwicklung seiner komplett selbst entwickelten Browser-Software eingestellt und ab Version 15 einen Neuanfang auf Basis des quelloffenen Chromium-Projekts gewagt. Chromium ist der Open Source-Zweig von Chrome, Googles eigenem Web-Browser. Seitdem haben die Opera-Entwickler nicht nur Chromium-Code genutzt, sondern auch selbst zu dessen Weiterentwicklung beigetragen.

Mit Opera 33.0.1990.43 zieht der norwegische Browser wieder mit Chrome gleich, was die darunter liegende Chromium-Generation betrifft. Google Chrome ist derzeit in der Version 46.0.2490.80 erhältlich. In der Vorversion 46.0.2490.71 hatte Google 24 Sicherheitslücken beseitigt. Von denen dürfte die eine oder andere auch Opera betreffen und nun geschlossen sein. Die Opera-Entwickler machen jedoch im Changelog keinerlei Angaben dazu.

Stattdessen schildert Operas HTML5-Evangelist Bruce Lawson im Opera-Blog , welche Beiträge seine Kollegen und er seit 2013 zur Weiterentwicklung des Chromium-Projekts und des auf Webkit (Apple Safari) basierenden Browser-Kerns Blink geleistet haben. Dazu gehören Lösungen, wie Websites auch auf älterer Hardware oder bei langsamer Internet-Anbindung gut funktionieren.

Opera-Nutzern dürfte der so genannte Turbo-Modus bekannt sein, in dem etwa Bilder auf den Opera-Servern komprimiert werden, bevor sie an den Browser ausgeliefert werden. Die Opera-Entwickler bringen auch ihre jahrelange Erfahrungen bei der Entwicklung des früheren hauseigenen HTML-Renderers Presto in die Weiterentwicklung der Blink-Engine ein. Dazu gehört eine schnellere und effizientere (weniger Speicherbedarf) Verarbeitung von HTML- und CSS-Code beim Aufbau einer Web-Seite.

Opera 33 setzt die Entwicklung fort, indem vor allem Bugs ausgemerzt und Stabilität und Performance weiter verbessert wurden. Wie auch in der neuesten Chrome-Generation gibt es keine direkt sichtbaren Neuerungen. Unter der Haube geht es jedoch weiter, etwa bei der Unterstützung für Web-Standards wie HTML 5 oder CSS 3 oder bei Schnittstellen (APIs) für Entwickler von Browser-Erweiterungen. Wenn Ihnen Operas eingebaute Update-Funktion die neue Version noch nicht anbietet, laden Sie sich das Setup-Programm herunter und installieren Sie es einfach über die vorhandene Opera-Version.

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