2187742

Opera-Update stopft Chromium-Lücken

31.03.2016 | 15:07 Uhr |

Operas Desktop-Browser ist in einer neuen Version erhältlich. Sie bringt Opera allerdings nur auf den Sicherheitsstand, den Chrome bereits vor drei Wochen bot.

Opera basiert seit der Version 15 auf Chromium, dem quelloffenen Browser, der auch in Google Chrome steckt. Naturgemäß ist Chrome stets vor Opera auf dem neuesten Stand. So enthält Opera in der neuesten Version 36.0.2130.46 Chromium 49.0.2623.87, was in puncto Sicherheitslücken dem Stand der entsprechenden Chrome-Version vom 8. März gleichkommt. Allerdings halten sich die Opera-Entwickler mit Hinweisen auf die gestopften Chromium-Lücken meist bedeckt.

Chrome 49.0.2623.87 hat mindestens drei Schwachstellen beseitigt, die Googles Entwickler als hohes Risiko einstufen. Zwei der Lücken betreffen den HTML-Renderer Blink, Googles WebKit-Ableger. Die dritte ist im PDF-Betrachter PDFium geschlossen worden, der wie Blink auch in Opera steckt. Somit dürften diese Lücken nun auch in Opera geschlossen sein. Google Chrome ist indes bereits zwei Updates weiter. Eines dieser Updates (Chrome 49.0.2623.108) hat wiederum mehrere gravierende Schwachstellen behoben. Die dürften wenigstens teilweise auch Opera betreffen.

Außerdem haben die Opera-Entwickler in der neuesten Version ein paar Bugs ausgemerzt . Einer betrifft die Wiedergabe von H.264-Videos unter Linux. Ein weiterer Fix erlaubt es Mac-Nutzern nun ihre bestehende Opera-12-Installation zu behalten. Zudem haben die Macher einige kleinere Fehler beseitigt, die sich nur unter Windows 10 auswirken, etwa die fehlende Bildschirmtastatur bei Textfeldern.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2187742