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Opera-Browser hört künftig auf Sprachbefehle

23.03.2004 | 15:32 Uhr |

Opera hat am Dienstag einen Browser mit Sprachsteuerung angekündigt. Zum Einsatz kommt dabei IBMs ViaVoice-Technologie. "Sprache ist der natürlichste und effektivste Weg um zu Kommunizieren. In den kommenden Jahren wird sie die Art und Weise erleichtern, wie wir mit Technologie interagieren", so Christen Krogh von Opera Software.

Opera hat am Dienstag einen Browser mit Sprachsteuerung angekündigt. Zum Einsatz kommt dabei IBMs ViaVoice-Technologie. "Sprache ist der natürlichste und effektivste Weg um zu Kommunizieren. In den kommenden Jahren wird sie die Art und Weise erleichtern, wie wir mit Technologie interagieren", so Christen Krogh von Opera Software.

Mittels XHTML+Voice (X+V) sollen Entwickler Websites erstellen können, die nicht nur die von derzeitigen Seiten gewohnten Inhalte bieten, sondern auch eine Schnittstelle für Sprachausgabe besitzen um auf Sprachbefehle der User zu reagieren. Ohne zur Tastatur greifen zu müssen, können dann Webformulare ausgefüllt, Suchabfragen gestartet und die Seiten gewechselt werden.

"Diese neue Möglichkeit erlaubt uns mit dem Inhalt des Webs in einer natürlicheren Art und Weise zu interagieren", so Igor Jablokov von IBM und Vorsitzender des VoiceXML-Forums. Einen genauen Termin für die Veröffentlichung des sprachgesteuerten Browsers nannte Opera nicht. Geplant ist der Einsatz der Technologie zunächst bei einem englischsprachigen Windows-Browser für Geschäftsleute und Entwickler.

Starkes Interesse an Börsengang von Browser-Anbieter Opera (PC-WELT Online, 11.03.2004)

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