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Opera 8.5 soll auf den Fernseher

04.01.2006 | 15:15 Uhr |

Zuletzt machten die Norweger nur als angeblicher Übernahmekandidat für Microsoft oder Google Schlagzeilen. Doch jetzt ist Opera Software wieder aufgrund seiner Technologie in den Medien vertreten: Opera 8.5 wurde nämlich für den Linux-basierten Consumer Electronics-Bereich vorgestellt.

Opera Software baut sein Linux-Engagement aus. Die norwegische Softwareschmiede hat heute Opera 8.5 für Linux-basierte Geräte aus dem Consumer Electronics-Bereich vergestellt. Das Baby hört auf den Namen Opera 8.5 for Devices.

Opera Software denkt besonders an den Einsatz von Opera 8.5 for Devices auf Internet-fähigen Fernsehgeräten und Set-Top-Boxen, aber auch auf Spielkonsolen und Digitalkameras. Anders als beispielsweise der abgespeckte Opera Mini bietet Opera 8.5 für Consumer Electronics-Geräte den vollen Funktionsumfang des Browsers, wie man es beispielsweise von Desktop-PCs her kennt. Dieser spezielle Opera 8.5 für Consumer Electronics-Geräte formatiert Webseiten neu, um sie auf dem jeweiligen Ausgabegerät optimal darstellen zu können.

Mit dieser neuen Opera-Variante verfolgen die Norweger ein Ziel: Ihren Browser auf allen nur denkbaren Plattformen anbieten zu können. Damit wollen die Tüftler aus dem Norden vorhandene Nutzer enger an sich binden und neue gewinnen. Denn die Logik ist klar: Wer Opera 8.5 beispielsweise von PCs her gewohnt ist, benutzt dieses Browser dann automatisch auch auf einem anderen Gerät. Und umgekehrt gilt das genauso.

Mehr zu Opera 8.5 for Devices erfahren Sie hier . Opera 8.5 for Devices ist zunächst für den Einsatz auf Geräten mit (embedded) Linux als Betriebssystem vorgesehen. Grundsätzlich soll der Opera-Kern sich aber auch auf andere Betriebssysteme umsetzen lassen.

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