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Openwave Mercury Edition mit AJAX-Funktionen und mehr Speed

Openwave bringt die Mercury Edition seines Standardbrowsers auf den Markt. AJAX-Funktionen und eine deutlich schnellere Rendering-Engine sind die Kernmerkmale der Software.

Openwave hat eine neue Version seiner mobilen Browsersoftware vorgestellt, die den Anspruch erhebt, über die schnellste Rendering-Engine der Branche zu verfügen. Der unter dem Namen "Mercury Edition" vorgestellte Browser soll Seiten 25% schneller aufbauen können, als der nächste Konkurrent (Opera). Als Vergleichswerte für seine Aussage testete Openwave die Browser-Produkte von Opera, Microsoft und Access (NetFront). Technologien wie Opera Mini oder Bitstream Thunderhawk , die den Seitenaufbau mit Hilfe von Proxy-Servern dramatisch beschleunigen, blieben bei dem Benchmark korrekterweise außen vor.

Openwave Mercury erlaubt erstmals auch den Einsatz von AJAX-Funktionen, die es z.B. Web-Formularen ermöglichen, fast in Echtzeit server-gestütztes Feedback über Eingaben des Nutzers zu geben (zum besseren Verständnis sollte man einen Blick auf Handykult.de werfen, wo AJAX-Funktionen z.B. bei der Direktantwort auf Postings genutzt werden). Der Browser versteht sich aufs ECMAScript Mobile Profile, mit dem sich Javascript-basierte Funktionen einer Seite darstellen lassen und kann HTML 4.01 (inklusive XHTML-Subset) und WML-Seiten parsen. Zur Trennung von Designaspekten wird die Stylesheetsprache WCSS 1.1 unterstützt. Sicherheitskritische Seiten können dank SSL3.0 und TLS1.0-Technologie genauso behandelt werden wie auf einem entsprechend ausgestattetem PC-Browser. Bei der Bedienbarkeit schließt Openwave zu Nokias neuem S60-Browser auf KHTML-Basis auf: die Displaymodi "Widescreen" (für die Vollbildschirmansicht) und "Map and Zoom" (eine Birdview-ähnliche Ansicht) helfen dem Nutzer beim Zurechtfinden auf größeren Websites.

Der Openwave-Browser wird typischerweise mit Midrange-Telefonen gebundled, insbesondere Siemens, Sagem und Samsung waren bislang namhafte Abnehmer der Software. Nach Openwaves Angaben ist der Browser auf knapp einer Milliarde Endgeräte vorinstalliert. Über 51 Hersteller von mobilen Endgeräten halten eine Lizenz von Openwave.

» Openwave's Studie: Benchmark verschiedener Browsertechnologien

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