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Tablet mit Intel-Moorestown-Chip angekündigt

17.02.2010 | 14:13 Uhr |

Der US-Hersteller Openpeak  hat das Opentablet 7 vorgestellt. Das Gerät soll eines der ersten Tablets mit der neuen Moorestown-Plattform von Intel sein, die demnächst die aktuelle Atom-Generation ablösen wird.

Während das iPad von Apple auf die starke Verknüpfung mit iTunes setzt, ist das Opentablet 7 dem Namen entsprechend viel offener. Es bietet Ports für USB und HDMI, der Speicher ist über microSDHC-Karten erweiterbar. So können Daten und Programme leicht auf das Tablet übertragen werden.

Es verfügt bereits über das neue WLAN mit n-Standard, das deutlich höhere Übertragungsraten gestattet, als die älteren Standards b und g. Neben Bluetooth 2.1 wird außerdem ein 3G-Modul enthalten sein, mit dem man mobil ins Internet kommt. Einige Quellen berichten davon, dass man mit dem Opentablet 7 auch über GSM telefonieren kann. Der Hersteller schweigt sich dazu bislang aber aus und betont stattdessen, dass man definitiv über Voice over IP (VoIP) Gespräche führen kann. Mit seinen 7-Zoll ist das Display mehr als 2 Zoll kleiner als beim iPad, dafür ist das ganze Gerät auch handlicher. Es ist etwa 23x13x15 Millimeter groß und wiegt 520 Gramm.

Über die Auflösung der Kamera gibt es noch keine Informationen, der Hersteller spricht allerdings von einer HD-Kamera.

Das Tablet von Openpeak wird von der neuen Moorestown-Plattform von Intel angetrieben. Sie ist wesentlich kleiner und stromsparender als bisherige Atom-Chipsätze, außerdem ist sie leistungsfähiger. Auf dem Opentablet 7 wird eine von von Hersteller entwickelte Oberfläche laufen, die auf Flash basiert. Das soll Entwicklern das einfache Erstellen von neuen Applikationen ermöglichen. Das Gerät soll im zweiten Halbjahr 2010 auf den Markt kommen. Ein Preis wurde noch nicht genannt.

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