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Open-Source-Verfechter geben SCO contra

12.09.2003 | 08:36 Uhr |

Mit einem offenen Brief haben die Open-Source-Verfechter Eric Raymond und Bruce Perens auf die jüngsten Vorwürfe von SCO-Chef Darl McBride reagiert, die sie als "falsch und verleumderisch" bezeichneten.

Mit einem offenen Brief haben die Open-Source-Verfechter Eric Raymond und Bruce Perens auf die jüngsten Vorwürfe von SCO-Chef Darl McBride reagiert, die sie als "falsch und verleumderisch" bezeichneten. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

Sowohl Raymond als auch Perens waren von McBride persönlich angegriffen worden, der in seinem Brief die Open-Source-Bewegung und ihr Geschäftsmodell kritisiert und die Community zum Umdenken aufgefordert hatte. Raymond, Autor von "The Cathedral & The Bazaar" und President der Open Source Initiative, sollte McBride zufolge die Identität des möglichen Urhebers einer DoS-Attacke (Denial of Service) gegen SCOs Website nicht preisgeben wollen.

Raymond kenne den Angreifer aber gar nicht und habe außerdem mit einem Aufruf dafür gesorgt, dass die Angriffe aufgehört hätten, entgegnete das OSS-Duo. Dafür habe sich Blake Stowell von SCO sogar ausdrücklich bedankt. McBride habe nun die Sache so dargstellt, als dauerten die DoS-Attacken an und als würde Raymond den Angreifer weiter decken. Das stehe in direktem Widerspruch zu SCOs eigenem Verhalten.

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