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CES

Open-Source-VR-Headset von Razer

07.01.2015 | 05:34 Uhr |

Razer hat Baupläne für eine Virtual-Reality-Brille auf Open-Source-Basis vorgestellt, das gern nachgebaut werden kann.

Mit Razer betritt ein weiterer Hersteller die Virtual-Reality-Bühne. Auf der CES hat der Zubehörhersteller eine VR-Brille auf Open-Source-Basis vorgestellt, die sowohl im Bereich Hardware als auch bei der Software von Bastlern und Programmierern verändert werden kann.

Als erster Schritt wurden detaillierte Pläne für den Bau des schlicht OSVR (Open Source Virtual Reality) getauften Systems veröffentlicht. Diese umfassen sowohl die nötigen Linsen, aber auch elektronische Schaltkreise sowie das Gehäuse. Zum Nachbau ist jedoch ein 3D-Drucker nötig.

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Razer will darüber hinaus ab Juni ein Entwickler-Kit von OSVR für 200 US-Dollar anbieten. Zu den Spezifikationen der VR-Brille gehört ein Bildschirm mit Full-HD-Auflösung mit 5,5-Zoll-Diagonale. Zur Erfassung des Nutzers im Raum kommen darüber hinaus ein Kompass, Beschleunigungs- und Bewegungssensoren zum Einsatz. Nach Angaben von Razer sollen für OSVR entwickelte Spiele auch auf Oculus Rift lauffähig sein.

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