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Open Source-Initiativen bedrohen Microsoft nicht

11.03.2004 | 13:43 Uhr |

Microsoft zeigt sich keineswegs eingeschüchtert durch die Unterstützung für Open Source-Projekte, die einige asiatische Staaten zeigen. Zumindest offiziell gibt sich Microsoft unbeeindruckt.

Microsoft zeigt sich keineswegs eingeschüchtert durch die Unterstützung für Open Source-Projekte, die einige asiatische Staaten zeigen. Zumindest offiziell geben sich die Redmonder unbeeindruckt.

Die Regierungen von China, Malaysia aber auch Thailand unterstützen die Open Source-Bewegung. Microsoft hat bereits darauf reagiert und neue, abgespeckte Windows- und Officeversionen zu einem deutlich reduzierten Preis angekündigt. In Thailand ist zum Beispiel eine Version von Windows XP in thailändischer Sprache für 40 Dollar erhältlich.

Auf die Frage, ob es eine ähnliche Version wie in Thailand zum Beispiel auch für die Philippinen geben könnte, antwortete Peter Moore, Microsofts "Chief Technology Officer" im pazifisch-asiatischen Raum, dies würde zunächst weitere Analysen erfordern.

Doch für das Geschäft von Microsoft soll diese Entwicklung keine Gefahr darstellen. Zudem würde Open Source laut Peter Moore, nicht nur Microsoft, sondern alle Hersteller von kommerzieller Software betreffen.

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