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Open-Source-Handy wird aufpoliert

23.08.2007 | 11:53 Uhr |

Das auf freier Software basierende Smartphone Neo1973 bekommt ein generalüberholtes User-Interface verpasst.

Nach etlichen Beschwerden haben sich die Entwickler des Open-Source-Smartphones Neo1973 zur Generalüberholung der Benutzeroberfläche entschlossen. Bei der bisherigen Version waren verschiedene Probleme aufgetreten: So waren wichtige Bereiche am Rand des Displays nur schwer zu bedienen, zudem ließ sich das Touchscreen-Handy mit dem Finger kaum steuern – und für einen Eingabestift war keine Halterung vorhanden. Das überarbeitete GUI (Graphical User Interface) soll sich nun bequemer steuern lassen und wurde zusätzlich von unnötigem und leistungsfressendem Ballast befreit. Verschiedene Anwendungen laufen bereits im neuen Design, weitere sollen folgen. Die Ergebnisse des Redesigns wurden inzwischen auf mehreren Webseiten präsentiert.

Das Neo1973 wird von FIC gefertigt und kann ab Oktober online gekauft werden. Derzeit wird nur eine Developer-Version präsentiert. Diese verfügt über ein 2,8-Zoll-VGA-Display, einen Samsung-Prozessor mit 266 MHz sowie integriertes GPS. Das Smartphone ist Quad-Band-fähig, unterstützt GPRS und bietet USB 1.1 sowie Bluetooth 2.0 als Schnittstellen. Der eingebaute 64-MByte-Flash-Speicher kann per microSD-Cards erweitert werden, eine 512-Mbyte-Variante ist im Lieferumfang enthalten. Ein Neo1973 kostet 300 US-Dollar.

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